Tagesgedanke vom Sonntag, den 15. Februar 2026
Wenn ihr euch beobachten würdet
Wenn ihr euch beobachten würdet, könntet ihr feststellen, dass der größte Teil eures Gefühlslebens aus feinstofflichen Austauschbeziehungen besteht und dass dieser Austausch euch nährt. Ihr verlasst morgens euer Haus und begegnet Männern und Frauen, für die ihr Freundschaft, Sympathie oder Bewunderung empfindet. Ihr grüßt sie, sie erwidern euren Gruß und ihr seid glücklich. Diese Austausche geschehen durch eure Herzen, euren Intellekt, eure Seele und euren Geist. Und selbst wenn ihr physisch keinen Männern und Frauen begegnet, die diese Gefühle von Liebe oder Bewunderung in euch erwecken, könnt ihr sie im Radio hören oder im Fernsehen sehen; es gibt auch Bücher, die ihr lest, Musik, die ihr hört, Kunstwerke, die ihr betrachtet und die euch begeistern. Sind das keine Austauschbeziehungen mit Menschen? Durch ihre Meisterwerke vermitteln euch die Künstler etwas und ihr gebt ihnen durch eure Bewunderung und eure Liebe etwas zurück. Ihr werft ein: »Aber viele sind schon tot!« Körperlich ja, aber ihre Seele und ihr Geist, die diese Meisterwerke* geschaffen haben, sind unsterblich und nähren weiterhin eure Seele und euren Geist.
Omraam Mikhaël Aïvanhov




